Die fünf teuersten Gemälde der Welt

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a799a95ed59c529efb99fe41f75467caWer das nötige Kleingeld hat, der kann sich heute fast jedes Bild kaufen. Kunst ist ein Markt geworden, dessen Preise nach oben keine Grenzen haben. Um einmal einen Einblick zu geben, wie hoch diese Preise sind, haben wir nachgeforscht und die fünf teuersten Gemälde herausgefunden.

Das bislang teuerste Gemälde ist ein Werk von Willem de Kooning mit dem Namen Interchange aus dem Jahr 1955. Der Käufer Kenneth C. Griffin soll 300 Millionen Dollar dafür bezahlt haben. Dicht gefolgt ist es von Nafea Faa Ipoipo (When Will You Marry?) von Paul Gaugin, gemalt 1952. Es brachte ebenfalls um die 300 Millionen Dollar ein. Paul Cézanne ist auf Platz drei mit seinem Werk Die Kartenspieler, das 1892 entstand. Es wurde für etwa 259 Millionen Dollar an den Staat Qatar verkauft. Jackson Pollock malte 1948 das Bild Number 17A
, dass im September 2015 für 200 Millionen Dollar an Kenneth C. Griffin veräußert wurde. Platz fünf nimmt Mark Rothko ein. Sein No. 6 (Violet, Green and Red) kaufte Dmitry Rybolovlev für 186 Millionen Dollar.

Zu erwähnen ist, dass ein Rembrandt auf Platz 6 ist und van Goghs Bilder zusammen einen Wert von über 722 Millionen Dollar darstellen. Er selbst soll übrigens nur einmal ein Bild verkauft haben – zum Preis von 1800 Dollar. Neben ihm sind die in den Top-Listen am meist vertretenen Künstler Andi Warhol und Picasso. Viele werden denken, dass die Sonnenblumen von van Gogh das teuerste Bild seien. Das war in der Tat auch der Fall, als es im März 1987 verkauft wurde und 83 Millionen Dollar erlöste. Dieser Verkauf läutete eine neue Ära im Kunsthandel ein und Preise stiegen seit dem ohne Unterlass.

Wenn man als Masstab die Versicherungssumme nimmt, dann dürfte die Mona Lisa im Louvre das teuerste Gemälde der Welt sein. Der Versicherungswert beträgt heute inflationsbereinigt etwa 782 Millionen Dollar.